Behandlungsablauf & Wirkungsweise

Nach einem vorangegangenen Anamnese und einem ausführlichen Beratungsgespräch wird das zu behandelnde Areal festgelegt und mit einem Kälteschutzvlies bedeckt.

Je nach behandeltem Gebiet und vorhandenem Gewebe wird das passende Cryomed® Handstück/e (4 verschiedenen Grössen) ausgewählt. Das Cryomed® benutzt die bewährte Vakuum-Handstücktechnologie und den Dualbetrieb mit zwei Handstücken gleichzeitig.

Das Cryomed® ist in der Lage bis 120 Minuten auf -9°C zu kühlen. Die Wahl der Temperatur ist abhängig von der Gewebebeschaffenheit und obliegt der Erfahrung unseres geschulten Personals.

Der Behandlungskopf mit einer weichen Silikonaufnahme erzeugt ein sanftes Vakuum. Das Hautgewebe des zu behandelnden Areals wird sanft in den Behandlungskopf mit den beidseitigen Kühlpaneelen gezogen. Das Vakuum ist von 10 bis 80 Kpa einstellbar. Sie werden je nach Hautbeschaffenheit eine Druck und Zuggefühl verspüren. Dieses lässt nach 2-3 Minuten nach, und wird durch ein spetzielles Massageprogramm des Vakuums minimiert.  Der Behandlungskopf gibt kontrolliert und gezielt Kälte über die Hautoberfläche an die unerwünschten Fettpölsterchen ab.

Diese Technologie der Gewebekühlung zur selektiven Fettzellenelimination, ohne dabei die Haut oder das umliegende Gewebe zu verletzen, basiert darauf, dass Fettzellen empfindlicher auf Kältereize reagieren als andere Gewebestrukturen.

Die dem Kühlvorgang ausgesetzten Fettzellen leiten einen Vorgang zur natürlichen Zellenbeseitigung ein. Während der rund 1 stündigen Behandlung wird in den gezielt unterkühlten Fettzellen ein kontrollierter Zelltod ausgelöst, wobei das umgebene Gewebe nicht verletzt wird.

 

Nach Beendigung des eigentlichen Kälteverfahrens wird das Vakuum und das Handstück gelöst.

Es bleibt zu diesem Zeitpunkt das Gewebe in Form des Handstücks zurück. Das kann im ersten Augenblick etwas irritierend sein, zeigt aber die Effektivitöt der Behandlungseinstellung.

Je nach Beschaffenheit wird nun mit Massagen oder Lymphdrainage das Gewebe wieder in die ursprüngliche Form zurück gebracht.

 

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© Kerstin Päschke 2019